Der Titel liest mit
Die schnellste Eingabe ist die, bei der man nichts eingeben muss. Build 51 dreht sich fast vollständig um diesen einen Satz.
Ein Datum, das niemand eintippt
„Milch kaufen morgen“ wird eine Aufgabe für morgen. „Rechnung bis 15.“ bekommt eine Frist. „Müll rausbringen jeden Dienstag“ wiederholt sich. Hobba liest Tag, Uhrzeit, Frist und Muster aus dem Titel heraus — und schneidet das Wort dort weg, wo man es geschrieben hat. Es verschwindet aus dem Titel und taucht als Angabe an der Aufgabe wieder auf.
Der Grund für die Funktion ist banal: Wer nicht weiß, dass es geht, tippt jedes Mal zusätzlich auf „Datum“ — und merkt nie, dass er es nicht müsste. Deshalb hat die Einführung beim ersten Start jetzt eine eigene Seite dafür. Und es gilt nicht nur im Eingabeblatt: Siri, Kurzbefehle und die Apple Watch lesen denselben Satz.
Zehn Zeilen, zehn Aufgaben
Das Protokoll einer Besprechung, eine Einkaufsliste aus einem Chat, die Punkte aus einer Mail: Man hat den Text schon, nur eben als Text. Fügt man ihn jetzt ins Titelfeld ein, fragt Hobba, ob daraus zehn Aufgaben werden sollen. Aufzählungszeichen und Nummerierungen fallen dabei weg — und jede Zeile bringt ihr eigenes Datum mit.
Zwei Daten sind nicht dasselbe
Die Steuererklärung kann man irgendwann machen. Fertig sein muss sie bis zum 31. Juli. Das sind zwei verschiedene Angaben, und bisher hatte Hobba nur eine davon.
Aufgaben tragen jetzt beides: einen Tag, an dem man sich etwas vornimmt, und eine Frist, bis zu der es spätestens fertig sein muss. Die Frist wandert nicht mit, wenn man die Arbeit verschiebt — verschieben ändert schließlich nichts am Finanzamt. Und sie meldet sich von selbst, wenn sie näher rückt, auch bei Aufgaben ganz ohne Tag.
„Irgendwann“ war eine Behauptung
In „Irgendwann“ stand bisher alles, was kein Datum hatte — also fast alles. Eine Liste, die fast alles enthält, sagt nichts. Jetzt landet dort nur noch, was man bewusst weglegt, und die Aufgabe trägt es sichtbar an sich.
Für Bestandsnutzer heißt das: Nach dem Update ist die Liste erst einmal leer. Nichts ist verloren — die Aufgaben stehen weiter im Eingang oder in ihrem Projekt.
Und der Mac ist endlich ein Mac
Ein Fund am Rande, aber ein lehrreicher. Der Rechtsklick auf eine Projektzeile wollte auf meinem Mac partout nicht funktionieren — und der Fehler lag nicht im Code. Bis Build 51 lag in TestFlight nur ein iOS-Archiv; wer Hobba auf dem Mac installierte, bekam in Wahrheit die iPad-App, ohne Menüleiste und ohne Rechtsklick. Seit Build 51 wird ein zweites Archiv mit hochgeladen.
All das steckt in Build 51 und ist ab sofort in der Beta. Was nicht funktioniert, funktioniert nur so lange nicht, wie es mir niemand sagt — dafür ist die Beta da.
Hobba ist eine Aufgaben-App für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch — ohne Konto, ohne Abo, ohne Tracking. Seit dem 30. August 2026 im App Store: ein Kauf, keine monatliche Rechnung.
Im App Store laden