Hobba.

Anfangen leichter machen

6. September 2026 · Sebastian

Eine Woche nach der 1.1 ist die 1.2 durch die Prüfung — die größte Aktualisierung, die Hobba bisher bekommen hat. Ihr Thema ist der Moment, in dem eine Liste zu groß wird und man lieber wegschaut. Für Köpfe, die schnell überlaufen — und für alle anderen auch.

Kleinigkeiten

Eine Liste für alles, was in fünf Minuten erledigt ist — für den Moment, in dem man etwas Kleines schaffen will, bevor man das Große anfasst. Ein #kurz genügt, oder „5 min“ im Titel; Hobba setzt den Tag dann selbst. Dazu ein Widget mit genau einer Kleinigkeit: abhaken direkt auf dem Home-Bildschirm, die nächste rückt nach. Und an „Heute“ zeigt ein Ring, wie viel vom Tag schon geschafft ist.

Zu viel für heute?

Stehen mehr offene Aufgaben in „Heute“, als du dir vorgenommen hast, fragt die Liste einmal am Tag leise nach. „Drei wählen“: Was du markierst, bleibt — der Rest wandert auf morgen. Keine Mahnung, kein rotes Zählwerk; die Schwelle steht in den Einstellungen unter „Ansicht“.

Eins nach dem anderen

Aus „Heute“ genau eine Aufgabe, groß, sonst nichts. Erledigt, Später oder Auf morgen — und ein Zähler für 5 oder 25 Minuten, der sich auch aus dem Hintergrund meldet. Weniger Liste, mehr Anfangen. Im •••-Menü von „Heute“.

In Schritte zerlegen

Eine Aufgabe, die seit Tagen liegt, braucht meist nur einen ersten Schritt. In der aufgeklappten Karte schlägt Apple Intelligence Schritte vor — der erste ist der kleinste mögliche Anfang. Jeden Vorschlag einzeln übernehmen oder alle auf einmal; gespeichert wird nur, was du übernimmst, und nichts verlässt das Gerät.

Deine Woche

Über dem Protokoll steht jetzt eine ruhige Karte: erledigt in den letzten sieben Tagen, in welchen Projekten, der beste Tag, und wie viele Tage in Folge etwas geschafft wurde. Kein Karma, kein Vergleich mit anderen — nur die eigene Woche, damit man sie einmal sieht.

„Demnächst“ als Wochenraster

Ein Brett, dessen Spalten Tage sind, mit einer Spalte für alles Spätere. Umschalten oben rechts im Listenkopf. Karten ziehen, mehrere markieren, teilen: alles wie im Projekt-Brett. Wer die Woche lieber als Agenda liest, behält sie.

Erinnern am Ort — und laut, wenn es sein muss

Eine Erinnerung kann jetzt beim Ankommen oder Verlassen eines Ortes kommen: Ort suchen, Umkreis wählen, fertig. Sie meldet sich auch, wenn Hobba nicht läuft, und bei jedem Besuch erneut, solange die Aufgabe offen ist. „Zuhause“ und „Arbeit“ lassen sich als Orte speichern — und dann reicht ein Satz: „Milch kaufen, sobald ich in der Arbeit bin“. Wichtige Erinnerungen klingeln auf Wunsch als echter Wecker, durch Stummschalter und Fokus hindurch (ab iOS 26). Und Fristen sagen von selbst Bescheid: am Morgen des Vorlauftags und noch einmal am Stichtag.

Hobba steht im System

Offene Aufgaben und Projekte erscheinen in der Spotlight-Suche. Im Kontrollzentrum legt „Neue Aufgabe“ direkt das Eingabefeld frei — auch für den Sperrbildschirm und den Action Button. Jeder Tag ist jetzt eine eigene Liste, quer über alle Projekte: „alles, was ich am Telefon erledigen kann“. Und „Hobba fragen“ wohnt in der Suche — dasselbe Feld filtert die Treffer und nimmt die Frage entgegen.

Darstellung

Wer das Glas nicht mag, schaltet es ab: Stil „Minimal“ — flache Flächen, keine Unschärfe, kein Verlauf, in Hell und Dunkel. Die Widgets gibt es auf Wunsch in Schwarz, für OLED und für alle, die es ruhig mögen. Acht neue App-Symbole aus gestapeltem Glas folgen dem Erscheinungsbild, die Symbolauswahl für Projekte ist auf 48 gewachsen, und wo Apple Intelligence läuft, lässt sich der Hintergrund mit Image Playground erzeugen.

Außerdem

Das Eingabeblatt hängt Fotos und Dateien direkt beim Anlegen an, und wer aus einer anderen App an Hobba teilt, kann jetzt auch Bilder und Dateien mitgeben. Der Papierkorb leert sich, wann du willst: nie, nach 7, 30 oder 90 Tagen. In den Einstellungen steht, wann zuletzt wirklich etwas hochgeladen wurde — und ein Knopf baut den Abgleich neu auf, falls er sich verhakt hat. Die Karte ist aufgeräumt, Abschnitte haben ein eigenes Menü, angehobene Zeilen laufen zu einem Tropfen zusammen, und über der Übersicht steht das Datum statt des Namens der App.

Ein Automatismus, der weg musste

Das automatische Zusammenführen doppelter Einträge ist abgeschaltet. Es konnte Aufgaben endgültig löschen, weil jedes Gerät für sich entschied, welches Exemplar bleibt — und das ist zweimal passiert. Doppelte, die iCloud nach einem Neuaufbau anlegt, bleiben jetzt sichtbar und lassen sich von Hand löschen. Ein doppelter Eintrag ist ärgerlich; eine verlorene Aufgabe ist es nicht mehr. Dazu behoben: Löscht ein anderes Gerät eine Zeile, die gerade offen ist, verschwindet sie, statt die App abstürzen zu lassen. Ein Projekt zeigt genau so viele Aufgaben wie seine Kachel. Die Zahl neben „Heute“ zählt Abgehaktes nicht mehr mit.


Version 1.2 ist ab sofort als kostenlose Aktualisierung im App Store — auf iPhone, iPad und Mac. Und die 1.3 — mit geteilten Projekten — ist in Arbeit; was drin sein soll, steht unter Was kommt.

Hobba ist eine Aufgaben-App für iPhone, iPad, Mac und Apple Watch — ohne Konto, ohne Abo, ohne Tracking. Seit dem 30. August 2026 im App Store: ein Kauf, keine monatliche Rechnung.

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